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Woher bzw. wie bekommt ihr Freiberufler / Freelancer eure Aufträge?

Und vielleicht spezifischer: Woher bekommt ihr Programmierer eure Aufträge?

Ich habe mich mal bei zwei Plattformen registriert, aber dort scheinen zu 100% Personalvermittler zu operieren. Und das widerspricht ja eigentlich diesen Webseiten, denn auch die wollen und sollen ja schon vermitteln.

Boosts willkommen.

@lakoja Ich komme aus einem anderen Bereich, aber mich haben schon einige Kund.innen über dasauge.de gefunden. Da werden auch Programmierer.innen gesucht bzw. bieten ihre Dienst an. Viel Erfolg!

@Mandarine0711
Jau. Bei mir auch 100% Empfehlungen bisheriger Kunden, Folgeprojekten oder aus direkten Netzwerken.
Habe zwar irgendwann auch mal Profile bei Xing und LinkedIn angelegt, die sind aber hoffnungslos veraltet, und deshalb sind die Headhunter Anfragen darüber auch immer völlig uninteressant für mich. 😄
@lakoja

@grischa @lakoja wobei ich ein sauberes gut gepflegtes LinkedIn Profil durchaus auch empfehlen kann. Vorallem dann, wenn du auch ab und zu was schreibst zu deinen Themen und vielleicht auch was teilst.

@Mandarine0711
Hmm.. Aber was bringt mir das? Ist ja nicht so, dass ich zu wenig zu tun hätte. Kommt denn dann da mehr als generische Headhunter Mails, die sich oft nach mit der Gießkanne rausgeschickt anfühlen?
@lakoja

@grischa @lakoja naja, ich habe auch schon Freelancer für Programmierungs-Projekte über Xing und LinkedIn gesucht. Und ich nutze es auch fast schon als meine Business-Vita. Ich finde das gehört für ein Freelancer Profil schon fast dazu.

@Mandarine0711
Naja. Halt nur, wenn man für bisher Unbekannte "interessant sein" will.
Bin da glaube ich irgendwie untypisch. Mir ist die Atmosphäre in Projekten sehr wichtig, die habe ich halt sicher in Projekten mit Leuten, mit denen ich zumindest teilweise schon gearbeitet habe. :)
Aber ist trotzdem ein guter Hinweis. Ganz neues kann ja auch einfach mal wieder spannend und "erfrischend" sein. Ich schaue vielleicht einfach doch mal in meine Profile. Schaden tut's ja nicht. :)
@lakoja

@lakoja @grischa schaut mal, dass hat es eben in meine LinkedIn Timeline gespült. Das ist doch was für euch 🤓

@Mandarine0711 @grischa Bin mir nicht ganz sicher, ob das das Netzwerken verbessert?

@lakoja @grischa schau dir doch mal das Profil an, klar das ist auch ein „großer“ Account. Punkt ist doch einfach: Du hast gefragt und LinkedIn ist EIN Weg den du nutzen kannst. Wie du das machst, ist dir überlassen. Ein gutes Profil, wie auch immer gestaltet, schadet nicht.

@lakoja klinge manchmal härter wie ich es eigentlich meine. Jahrzehnte als Projektleiterin hinterlassen Spuren 😉

@Mandarine0711 War auch eher mit einem Smiley zurückgefragt. 🤓

@Mandarine0711 @grischa @lakoja habe mir einige "Diskussionen" auf LinkedIn angeschaut und das inhaltliche Niveau ist ähnlich toxisch wie auf Facebook. Mich schreckt das eher ab.

@derbruesseler @grischa @lakoja das kann ich verstehen, allerdings kann ich das z.B. für mein Umfeld nicht bestätigen. Menschen, die die Plattform populistisch missbrauchen, blocke und melde ich konsequent. Insofern ist meine Timeline „sauber“ und Business- und Werteorientert. Vernetzt euch gerne.

@lakoja
Bei mir war es eine Kombi aus: für Agenturen als externer arbeiten und Anfragen von Kontakten aus User Groups, die sich regelmäßig trafen (vor Covid-Zeiten). Die User Groups waren sehr wichtig, um auch Anfragen aus verschiedensten Bereichen zu bekommen und von und mit anderen zu lernen.

@der_On

Was für Agenturen?
Und was sind das für Usergroups?

@lakoja
Es gab bei uns eine Javascript User Group, Php, Python, Drupal, ... meist wurden diese von Agenturen oder Mitarbeiter:innen von Unternehmen organisiert und so lernte man sich kennen. Ich arbeitete zuvor aber schon für Agenturen, teilweise durch Praktika und später dann einfach weiter als freelancer. Eine websuche nach "[Programmiersprache] User Group [Ort]" machen, um eine in meiner Nähe zu finden.

@der_On @lakoja War bei mir auch so. Außerdem war ich bei Gründerstammtischen, den Wirtschaftsjunioren und habe Kaltakquise gemacht.

@lakoja

Es gibt einen riesigen Markt sog. HR-Agenturen.

Die einzelnen Firmen unterscheiden sich hinsichtlich der abgeschöpften Marge, die beträchtlich (5%-30%) sein kann.

Da alle Auftraggeber ihre Budgets ähnlich kalkulieren, resultieren für die Vermittelten sehr unterschiedliche Stundensätze.

Manche Agenturen wollen gerne Tagessätze vereinbaren und schreiben dann sowas wie "1Tg=9,5h" in den Vertrag.

@lakoja

Sehr unterschiedlich ist auch das Gebaren bei sog. Konkurrenzschutzklauseln, die tlw. Sperrfristen von zwei Jahren nach Projektende enthalten.

Es ist also Vorsicht geboten. ://

@lakoja Wenn du auf Kunden wartest, bei denen du direkt abrechnen kannst, wartest du sehr lange. Ich hatte einige Jahre einen absolut namhaften Kunden mit eigener Menschenhandelstochter, aber diese direkte Geschäftsbeziehung haben die hauptsächlich benutzt, um Budgets nachzuverhandeln, ohne sich bei einem Zuhälter blamieren zu müssen.

@lakoja kommt drauf an in welchem Bereich, mit welchem zeitlichen Horizont und für welchen Kundenkreis.. die Vermittler sind schon sinnvoll, wenn du überwiegend Projekte bei wechselnden großen Unternehmen machst, weil die ihre HR normalerweise nicht gerne mit der Erfassung von Einzelpersonen belasten.

@lakoja oder um genauer zu sein: ihren Einkauf nicht damit belasten wollen, was ich auch nicht machen würde

@lakoja
Du programmierst ? Vielleicht sogar Java und SQL ? Wo sitzt du ?
WIR HAM' ARBEIT !

;-)
Guten Morgen @lakoja
Gestern wars mir dann doch zu spät. Wir sind die hier:
https:///www.viatos.de

Wenn du magst, kannst du ja mal anrufen. Da gehe entweder ich oder die Mandy ans Telefon...

@lakoja
Ich bin eine Weile (6 Jahre) raus, aber die Aufträge kamen halb/halb über Kontakte, Empfehlungen und Vermittler. Beides hat seine Vor- und Nachteile. Letztendlich ist es eine Frage, wie viel du abzugeben bereit bist. Inzwischen ist der Druck der AG so groß, dass man relativ schnell was bekommt - auch ohne Vermittlung. Allerdings machen sich die großen AG kaum noch Mühe selbst zu suchen und abzuschließen.

@lakoja
Für mich war letztendlich ausschlaggebend, was für ein Auftrag es war, nicht wer vermittelte. Den Preis, den ich wollte bekam ich, der AG hat sicherlich noch mal 30% mehr bezahlt. Aber so what, wenn das seine Erwartung an den Service war.

Ich kam dadurch an spannende Projekte, die mich weiter brachten. Das ist immer wichtiger, also um +/- 15€ zu feilschen. Denn das brachte mir danach noch bessere Projekte.

@beandev 6 Jahre raus? Also jetzt wieder fest oder eigene Firma?

@lakoja
Fest. Ich hatte eine gute Gelegenheit und spannende Karriere in Aussicht. Zudem gesicherte Existenz und etwas mehr Ruhe im Leben. Es war privat nicht mehr gut zu vereinbaren.

@lakoja @spacekookie initial war das meiste über den GULP. Dort aktiv die Projektliste durchgegangen, nach Präferenz, Übereinstimmung und Einstelldauer gefiltert (wenn das Angebot frisch ist und man sich vorstellen könnte, das zu machen, oder wenn es zwei Wochen alt ist und sie offensichtlich noch keinen gefunden haben, der gut genug passt), und dann einfach ein paar Bewerbungen geschrieben.

Um gefunden zu werden ist es vor allem wichtig, viele Schlagworte im Profil zu haben, das muss nicht …

@lakoja @spacekookie … unbedingt im Fließtext sein — in meinem Profil gibt es einen Anhang mit einer Liste von allem, wofür ich angerufen werden will.

Wichtig: Verfügbarkeit aktuell halten. Recruiter filtern nach "ein Monat zurück und zwei voraus", wenn das Datum länger zurück liegt, gehen sie davon aus, dass man schon was hat und nur das Profil nicht aktualisiert hat.

Nach ein paar Projekten rufen so ziemlich alle Recruiter mit denen man zu tun hatte, alle paar Monate an und fragen nach.

@lakoja Lustig, dass du das hier im #Fediverse fragst. Ich war bis vorletztes Jahr 8 Jahre lang freiberuflicher Entwickler, und habe zu 90% meine Auftraege via Twitter bekommen. 😃

@lakoja Das wird gefühlt immer schwieriger. Am besten hat das immer über bestehende Kontakte funktioniert. Manchmal haben Leute auch explizit nach Entwicklern in $stadt gegoogelt. Aber das Recruiting-Ding hat mittlerweile echt überhand genommen.

@lakoja
* Persönliches Netzwerk (spezifisch ehem. Kollegen, ehem. Kommilitonen, ehem. Professoren)
* Uni Mailingliste: Firma sucht Studenten (haben also Bedarf, kann man also mal anschreiben)

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