Sollte immer mal wieder verinnerlicht werden. Nicht nur bei Trusk/Mump, sondern auch bei unseren agitierenden Politleuten:
thinkbigpicture.substack.com/p…
Wenn sie bestimmte Menschen oder Gruppen zu Sündenböcken machen, frag "warum". Lass dich nicht auf eine inhaltliche Diskussion über Prozente oder Massnahmen ein. Es ist klar, dass es eine Scheindebatte ist. Ihnen auch. Sie suchen sich ihre Zielgruppen nach Verwendbarkeit für ihre Absichten.
Wenn du dich darauf einlässt, bist du auf ihrem Terrain und kannst nicht gewinnen. Das Thema zu setzen und nach oben zu pushen ist bereits ihr Gewinn. (Looking at you, Robert "10-Punkte Plan" Habeck und die anderen Parteien natürlich auch)
Wenn sie dann mit ihren Plänen kommen, frag "wofür". Es sind trojanische Pferde, mit denen sie ihre wahren Absichten reinbringen wollen.
Bei Trump und vor allem Musk geht es primär um Geld. Keine Steuern mehr für Unternehmen, keine störenden Behörden, keine aufmüpfig warnende Wissenschaft, keine kritischen Medien, keine Sozial-, Verbraucher*innen- oder Arbeitsschutzgesetze. Keine organisierte Zivilgesellschaft, dafür unbeschränkte exekutive Macht.
Unsere Hardliner von CxU bis ganz rechts aussen wollen im Prinzip das gleiche. Kritik und Opposition zum schweigen bringen, faktische Wahrheit durch gefühlte ersetzen, Verantwortung abschaffen - und das ganze mit massiver Überwachung und Repressionsmöglichkeiten absichern.
Wir haben zB gesehen, wie ein paar Aktivist*innen mit Klebstofftuben "präventiv" wochenlang eingeknastet und zu langen Haftstrafen wurden - aufgrund von Gesezen, die ursprünglich gegen Terrorismus eingeführt wurden.
Wir erleben massive Kampagnen gegen Gleichstellung; das was in den USA "woke" heisst, die die gleichen Sprachverbote einführen will, inklusive Eingriff in unabhängige Forschung.
Also: Immer nach dem "warum" fragen, nicht auf die Strohpuppen einlassen, jeden "Plan" auf das "wofür" untersuchen.
Anhand des Trump-Regimes erklärt Thomas Zimmer, @tzimmer_history, wie ehemals demokratische Systeme blitzschnell entkernt und zu autoritaristischen Willkürstaaten umgebaut werden.
zeit.de/kultur/2025-03/us-regi… archive.ph/V4Ii7
Ähnliches haben wir in langsamer, weniger spektakulär und weniger öffentlich berichtet schon gesehen in Russland, Türkei, Ungarn, Polen.
Aber die USA sind da noch mal eine ganz andere Dimension mit ihrer Bedeutung für die Sicherheit der Welt und auch die Wirtschaft. Wir können realistisch davon ausgehen, dass die Trump-Leute alles daran setzen werden, jeglichen Widerstand zu überrollen.
In Kürze werden sie mit Sicherheit (weitere) Massnahmen gegen den Verlust ihrer knappen Mehrheit im Kongress bei den Zwischenwahlen 2026 ergreifen. Nur um den demokratischen Schein zu wahren.
@jaddy @tzimmer_history
Jetzt sich um freie/faire Wahlen in den USA Sorgen zu machen ist schon etwas arg (zu?) spät. Vor allem wegen all diesem:
https://i42.eu/usa5
Und die Republikaner haben auch schon vor vielen Jahren offen betont, dass sie absichtlich die Chancen der Demokraten schmälern.
Z.B. hier https://youtu.be/A-4dIImaodQ&t=489s (ab ca. 7:40)